Der perfekte Heiratsantrag – Tipps und Anregungen

Heiraten geht nicht ohne Heiratsantrag. Doch wie stellt man am besten diese „Frage aller Fragen“?

Natürlich könnt Ihr für den perfekten Heiratsantrag um die halbe Welt reisen, einen Gipfel erklimmen oder ein Kino mieten – aber Ihr müsst es nicht. Das Wichtigste ist das Timing und der passende Rahmen. Der Phantasie und Kreativität sind beim Heiratsantrag keine Grenzen gesetzt. Wenn der Antrag von Herzen kommt, wird sich der oder die Liebste auch noch Jahre später gerne daran erinnern.

Heiratsantrag zu zweit oder vor Publikum?

Das ist eine gute Frage. Das liegt sehr an der Persönlichkeit der Angebetenen. Manche mögen den großen Auflauf nicht und wünschen sich tatsächlich die ganz private und romantische Atmosphäre. Aber durch geschicktes vorheriges Fragen, bekommt Ihr bestimmt ein Gefühl dafür, wie und wo der Antrag stattfinden sollte.

Der Jahrestag eignet sich perfekt für einen Heiratsantrag. Dafür kann man zum Beispiel an den Ort zurückzukehren, an dem man sich das erste Mal getroffen oder geküsst hat. Dort erwartet die Angebetete dann ein Meer aus Kerzen oder Rosenblättern und eventuell ertönt im Hintergrund das „gemeinsame Lied“, bevor der Antragsteller auf die Knie sinkt oder seiner Angebeteten tief in die Augen blickt und die Frage aller Fragen stellt.

Nach einem Essen zu zweit – ganz egal ob Candle-Light-Dinner im Lieblingsrestaurant, Überraschungsmenü an einem ausgefallenen Ort oder selbstgekochtes Liebesmenü zu Hause – kann man(n) den Heiratsantrag von einem Sänger (zum Beispiel beim Italiener) vortragen, in einem Glückskeks servieren oder in Form eines Verlobungsrings im Champagnerglas verstecken lassen. Ein Kniefall und ein selbstgeschriebenes Liebesgedicht oder ein frei gesprochener Antrag inmitten von Rosenblättern können ebenfalls sehr romantisch sein.

Ein arabisches Sprichwort besagt „Jeder Stern am Himmel ist ein Ort der Liebe“. Warum also nicht einen Stern nach seinem Herzblatt benennen lassen und die Taufe mit einem Heiratsantrag verbinden. Mehr Romantik und Symbolkraft („Ich hol dir die Sterne vom Himmel“) geht kaum.

Ein selbst beschriebenes Bettlaken oder auch ein professionell angefertigtes Plakat kann die Angebetete vor der eigenen Haustür, auf dem Weg zur Arbeit oder hoch oben am Himmel von einem Flugzeug gezogen mit der Frage aller Fragen überraschen.

Liest die Traumfrau gerne eine bestimmte Zeitung? Dann mache ihr doch einen Antrag der besonderen Art und schalte eine Liebes-Kontaktanzeige. Wenn die Freundin eine leidenschaftliche Zeitungsleserin ist, wird damit ganz bestimmt ihr Herz erobert.

Sportfans können die Frage aller Fragen auch ins Fußballstadion verlegen. Vor allem die Halbzeitpause eignet sich perfekt für einen Heiratsantrag auf der Punktetafel oder per Lautsprecherdurchsage. Mit etwas „Trinkgeld“ lässt sich so eine Aktion meist problemlos organisieren. Mit etwas mehr Aufwand könnte man(n) den Antrag vielleicht auch im Rahmen eines Konzerts der Lieblingsband (je nach Bekanntheitsgrad) machen.

Auch eine Schnitzeljagd zum Verlobungsring verspricht – je nach zu bewältigenden Aufgaben auf dem Weg zum Ziel – ein abenteuerliches und unvergessliches Unterfangen zu werden.

Im Rahmen einer VIP-Führung könnt Ihr Eurer Liebsten in den Bavaria-Filmstudios zum Beispiel auch einen Antrag auf dem Rücken des Drachen Fuchur aus „Die unendliche Geschichte“ machen. Es gibt dort tatsächlich die Möglichkeit, diese und auch ähnliche Aktionen in den Originalkulissen von Filmen durchzuführen.

Absolute No-Go´s für den Heiratsantrag

Und jetzt gebe ich Euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg, wie Ihr es lieber nicht machen solltet.

Eine alltägliche Situation, zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse, im Wartezimmer beim Arzt oder während der Autofahrt zu den Schwiegereltern in Spe sollte lieber nicht zum Antrag genutzt werden.

Auch Anträge per SMS, E-Mail oder am Telefon sind alles andere als romantisch. Ebenso unpassend ist es, den Antrag ausschließlich aus steuerlichen Gründen zu stellen und das auch noch so unverblümt zu sagen.

Kurz vor einer wichtigen Prüfung oder einem Meeting und wenn der Antragsteller betrunken ist, sind denkbar ungünstige Zeitpunkte für die Frage aller Fragen.

Und natürlich solltet Ihr Euch ziemlich sicher sein, dass die Frage positiv aufgenommen wird und mit „Ja“ beantwortet wird. Auch wenn es dafür nie eine Sicherheit gibt.

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(Quelle: mercur-online.de)

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