Was macht man, wenn es am Hochzeitstag regnet?

Heute gebe ich Euch hier einmal ein paar Tipps, wie aus einem verregneten Tag eine Traumhochzeit werden kann.

Eine Hochzeit im Regen gehört bestimmt nicht zu den idealen Voraussetzungen für eine Traumhochzeit. Jede Braut wünscht sich strahlenden Sonnenschein, schon allein wegen der Hochzeitsfotos im Freien. Wenn für den Tag der Hochzeit dann Regen gemeldet ist, kommt dementsprechend die Panik auf.

Wenn Ihr im Sommer heiratet, hofft Ihr natürlich auch, dass die Sonne scheint. Vielleicht plant Ihr ja den Sektempfang für draußen? Oder sogar die gesamte Feier? Leider muß man in Deutschland immer einen „Plan B“ für die Regenvariante in petto haben. Das Mindeste sind ein paar weiße Partyzelte, die Ihr aufstellen solltet, falls es zu tröpfeln beginnt. Wenn es dann doch nicht regnet, habt Ihr zumindest an eine schöne Kulisse gedacht: Zelte lassen sich nämlich prima schmücken!

7 Tage vor der Hochzeit wird es spannend: Sonne oder Regen? Damit Ihr wisst, was auf Euch zukommt, solltet Ihr Euch unbedingt die Wettervorhersage ansehen. Falls unbeständiges Wetter gemeldet ist, besorgt Euch vorsorglich am besten schon einmal 20 große bunte oder weiße Regenschirme, die Ihr Euren Gästen zur Verfügung stellen könnt. Die Braut selbst sollte sich einen Riesenregenschirm und einen Schirmträger organisieren, um ihr Brautkleid vor Regenflecken zu bewahren. Damit die schönen Brautschuhe auf dem Weg zur Kirche bzw. zur Zeremonie nicht Schaden leiden, sollte die Braut am besten Gummistiefel tragen, die sie dann kurz vor der Trauung schnell wieder austauscht. Das geben übrigens auch witzige Fotos mit den Gummistiefeln! Am besten hüllt sich die Braut auch in einen Plastikschleier, um ihre Hochzeitsfrisur zu schützen.

Bestimmt werden eine Menge Gäste an einem verregneten Hochzeitstag auf Euch zukommen mit den Worten: Hochzeit im Regen bringt Segen“. Das sind aufmunternde Worte, die nur gut gemeint sind. Legt Euch trotzdem schon mal eine weise Antwort zurecht, um nicht mit einem gequälten Lächeln dazustehen.

Verkürzt die Zeit im Freien auf ein absolutes Minimum (Verlassen des Standesamts, kurzes Foto vor der Kirche, Ankunft im Restaurant oder Festsaal…). Über die Schwelle tragen kann der Bräutigam übrigens auch bei Regen!

Trotz Regens muß man nun nicht auf Traditionen und Abwechslung verzichten. Es gibt zahlreiche Hochzeitsbräuche, die man auch drinnen anwenden kann: Gemeinsam durch ein Bettlaken mit herzförmigem Loch schlupfen, aus einem Brautbecher trinken, ein Strumpfband werfen, Brautschuh versteigern, einen Brauttanz veranstalten…

Noch eine schöne Idee, falls die Fotos im Freien ausfallen oder zu einem Minimum reduziert werden müssen: Richtet in einem Raum oder in einer Ecke ein sogenanntes „photobooth“ ein. Der Vorteil: Im Innenbereich ist eine gleichmäßige Ausleuchtung garantiert, außerdem vermeidet Ihr ungünstige Schatten. Alle Gäste können sich dort nach und nach selber fotografieren. So haben die Gäste Spaß und Ihr habt tolle Erinnerungen. Stellt doch einfach ein paar typische Regen- oder Schwimm-Accessoires zur Verfügung (Regenschirm, Taucherbrille, Friesennerz, Regenstiefel, Schwimmflossen, …), mit denen sich die Gäste „schmücken“ können. Das gibt noch mal ein paar witzige Fotos mehr.

Also, alles in allem: keine Angst vor einer verregneten Hochzeit! Es gibt viele Wege, das Beste daraus zu machen, und trotzdem einen ganz besonderen Tag zu verbringen.

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